SPD sammelte Unterschriften für den Atomausstieg

Veröffentlicht am 20.06.2010 in Umwelt

Über 30.000 Menschen haben sich in einer Massenpetition der SPD-Landtagsfraktion gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken gewandt. Nahezu fast 1.000 Unterschriften stammen aus unserem Landkreis. Sie wurden bei einem Aktionstag Ende April innerhalb einiger Stunden an Infoständen in mehreren Gemeinden gesammelt. Die Bürgerinnen und Bürger traten mit ihrer Unterschrift dafür ein, dass der im Atomgesetz geregelte Ausstieg bis 2021 beibehalten werden muss. Die Frage des Atommülls sei bis heute ungelöst. Eine Verlängerung der Laufzeiten würde dringend nötige Investitionen in neue Technologien verzögern.

Im Landtag übergab MdL Reinhold Strobl nun die Unterschriften an Generalsekretärin MdL Natascha Kohnen. Sie zeigte sich erfreut über die hohe Beteiligung und den hohen Zuspruch aus der Bevölkerung. Natascha Kohnen: „Die große Mehrheit der Bevölkerung ist gegen die Nutzung der Kernkraft. Doch die schwarz-gelbe Regierung verfolgt nur ihre Klientelpolitik für die Atomlobby und betreibt damit ein gefährliches Spiel mit unserer Zukunft.“ Reinhold Strobl betrachtet es als verantwortungslos, eine Technik wie die Atomenergie zu forcieren, bei der kein einziger Fehler geschehen dürfe. Wohin dies führen könne, zeige die Ölkatastrophe in den USA.

Unser Land brauche eine verlässliche Grundlage für Investitionen in Erneuerbare Energien. Heute getroffene falsche Investitionsentscheidungen würden langfristig Kapital binden, das dann für Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz fehle. Durch Laufzeitverlängerungen werde die dringend notwendige Modernisierung der Energieversorgung verzögert und tausende Arbeitsplätze gefährdet. Die SPD-Landtagsfraktion wird am 7. Juli die gesammelten Unterschriften der Massenpetition zur weiteren Beratung im Landtag an Parlamentspräsidenten Barbara Stamm überreichen und dann über das weitere Vorgehen informieren.

 
 

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