SPD-Politiker informierten sich über das Projekt "Wunian"

Veröffentlicht am 15.08.2013 in Regionalpolitik

Unser Bild zeigt die Vertreter der Firmen, der AOVE und die SPD-Politiker in einem Ausstellungsraum.

„Wunian“ - Welcher germanische Gott verbirgt sich hinter diesem Namen? Um es gleich zu sagen: Der Name hat mit den alten Germanen nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um ein Projekt und der Name Wunian steht für „Wohlfühlen im Alter zu Hause“. Genau genommen handelt es sich um einen Zusammenschluss von mehreren qualifizierten Fachbetrieben. Wunian übernimmt die Planung und Umsetzung für barrierefreies Wohnen über nur einen Ansprechpartner. Vor Ort (am Birkenweg) ließen sich nun auf Anregung von Gemeinderätin Hermine Koch der Abgeordnete Reinhold Strobl (SPD) und Bundestagskandidatin Brigitte Bachmann über das Projekt informieren. Sie hatten dazu auch gleich den wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Beyer, mitgebracht. Ihn interessierte dieses Projekt nicht zuletzt in seiner Eigenschaft als Landesvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Geschäftsführer Karl Standecker zeigte in seinen Ausführungen auf, dass Wohnkomfort keine Frage des Alters sei. Alle Altersgruppen würden sich darüber freuen, wenn weder Hindernisse noch Erschwernisse innerhalb des Hauses oder der Wohnung vorhanden seien. Diesen Komfort würden auch alle schätzen, die beispielsweise unfallbedingt für eine begrenzte Zeit mit einem Handicap leben müssten. Standecker war sich hier mit seinen Gästen einig: Auch Menschen mit Behinderung sollten ihr Zuhause ohne besondere Erschwernisse und möglichst ohne fremde Hilfe benutzen beziehungsweise betreten können. Ein Wohnkomfort, so Standecker, hänge u.a. von Komponenten wie der Grundrissgestaltung, dem Zugang zum Haus und den Zugängen zu den oberen Geschossen ab. Dabei seien es oft sei einfache Dinge wie eine Bordsteinabsenkung, trittsichere Beläge oder Handläufe, an die oft nicht gedacht werde. Aber auch auf die Tür- und Fenstergestaltung müsse (wie z.B. durchfahrbare Fenstertüren) müsse geachtet werden. Von einer optimalen Gestaltung von Bad, Küche, Schlaf- und Wohnbereich könne man dann sprechen, wenn auch an die Vermeidung von Schwellen, sinnvollen Bewegungsflächen, rutschsicheren und praktischen Bodenbelägen neben einer Reihe von anderen Punkten geachtet werde. Bei der Möbilierung müsse auf eine einfache Bedienbarkeit und unterfahrbare oder höhenverstellbare Möblierung gedacht werden. Dr. Thomas Beyer, welcher an diesem Tag seine Professur verliehen bekam, bezeichnete es als hervorragende Idee, hier alles konzentriert zusammenzufassen, was für das Leben Zuhause im Alter oder bei einer Behinderung wichtig sei. MdL Reinhold Strobl gratulierte den Verantwortlichen zu dieser Idee und Brigitte Bachmann probierte gleich einmal eine Liegefläche aus. Hermann Kucharski, für die Seniorenarbeit im Kreisverband zuständig, war ebenfalls von diesem Projekt begeistert. Am Projekt beteiligt sind die Firmen: Tür- und Fenstergestaltung Standecker Innenausbau Christian Wiesnet Schreinerei Siegler Innenausbau Seegerer, Vilseck Schober Haustechnik, Iber Ingenieurbüro Standecker, Hahnbach

 
 

Neuigkeiten der SPD

25.02.2020 19:48 Bärbel Bas zu Gutachten Personalbedarf Pflege
Gute Pflege braucht genügend Pflegekräfte Das Gutachten Personalbedarf Pflege liefert aus Sicht von SPD-Fraktionsvizin Bärbel Bas eine gute Grundlage für einen bedarfsgerechten, bundeseinheitlichen Personalschlüssel.  „Für gute Pflege brauchen wir genügend Pflegekräfte. Das vorliegende Gutachten liefert dafür eine gute Basis. Auf dieser Grundlage müssen wir nun einen bedarfsgerechten, bundeseinheitlichen Personalschlüssel für Pflegeheime umsetzen. Wir brauchen mehr Personal

19.02.2020 13:48 Rolf Mützenich zu Grundrente
Die Grundrente soll pünktlich und wie geplant zum 1. Januar 2021 in Kraft treten. Fraktionschef Rolf Mützenich freut sich, dass sich unsere Beharrlichkeit gelohnt hat. „Die Beharrlichkeit der SPD hat sich gelohnt. Die Grundrente ist endlich auf dem Weg. Wer Jahrzehnte für niedrigen Lohn gearbeitet hat, verdient im Alter ein ordentliches Auskommen. Die Grundrente ist

19.02.2020 13:20 Högl/Fechner zu Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität
Hass und Hetze im Netz nehmen zu, gerade von Rechtsextremisten und oft gegen Frauen. Weil aus Worten oft Taten werden, werden wir mit dem Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität weitere wirksame Maßnahmen ergreifen. Wir unterstützen den Gesetzesentwurf von Justizministerin Christine Lam-brecht, der heute im Kabinett verabschiedet wurde, ausdrücklich. „Alle Statistiken zeigen, dass

19.02.2020 12:47 Katja Mast zu Grundrente
Die Grundrente kommt. Fraktionsvizin Katja Mast spricht von einem sozialpolitischen Meilenstein. „Die Große Koalition ist politisch voll handlungsfähig. Das zeigt der heutige Kabinettsbeschluss zur Grundrente. Sie wird dieses Land verändern. Die Grundrente sorgt bei denjenigen für höhere Renten, die sie sehr dringend brauchen. Menschen, die ein Leben voller Arbeit mit kleinen Löhnen gelebt haben. Alle

19.02.2020 11:47 Kerstin Tack zu Grundrente
Die Grundrente kommt – und zwar wie geplant ab 2021. Es ist gut, dass nun alle strittigen Fragen geklärt sind und das Kabinett heute den Weg für die Grundrente frei gemacht hat. Denn darauf haben jene Menschen, die im Alter zu wenig haben, weil sie viele Jahre für wenig Geld gearbeitet haben, lange gewartet. „Ein

Ein Service von info.websozis.de

Besucher:198597
Heute:16
Online:2