MEHR ZEIT UND HILFEN FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Veröffentlicht am 12.09.2014 in Bundespolitik

FAMILIENMINISTERIN SCHWESIG LEGT VORSCHLÄGE FÜR PFLEGEZEITGESETZ VOR.

Viele Menschen stehen vor großen Problemen, wenn enge Angehörige wie PartnerInnen oder Eltern plötzlich krank und pflegebedürftig werden. Ihnen fehlen oft Zeit und finanzielle Mittel. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat deshalb ein neues Pflegezeitgesetz auf den Weg gebracht, damit sich die Pflege von Angehörigen besser mit der Berufstätigkeit vereinbaren lässt.

               

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, haben künftig einen Rechtsanspruch auf zehn freie Arbeitstage im Jahr. Dafür erhalten sie vom Staat Lohnersatzleistungen – wie etwa beim Kinderkrankengeld. So können sie sich – finanziell abgesichert – die notwendige Zeit nehmen, um alle notwendigen Schritte einzuleiten, wenn Angehörige plötzlich schwer erkranken und pflegebedürftig werden.
  • Darüber hinaus erhalten pflegende Angehörige einen Rechtsanspruch darauf, ihre Arbeitszeit bis zu zwei Jahre deutlich zu reduzieren, ohne dies individuell mit dem Arbeitgeber aushandeln zu müssen.
  • Auch wenn sterbende Angehörige schon betreut werden, z.B. in einem Hospiz, können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit für den Zeitraum von drei Monaten reduzieren.“
  • Um einen möglichen Einkommensverlust aufgrund von Pflege oder Sterbebegleitung auszugleichen, sollen Angehörige Anspruch auf ein zinsloses Darlehen erhalten.

Für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gilt: Pflege ist keine Privatsache. Wir wollen diejenigen unterstützen, die sich nicht nur um sich selbst, sondern auch um andere kümmern. Das neue Pflegezeitgesetz ist ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung

DIE SPD REGIERT. DAS LAND KOMMT VORAN. 

 
 

Neuigkeiten der SPD

10.07.2018 16:01 Nationale Behörden müssen sich schneller europaweit austauschen
Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen „Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,

10.07.2018 15:59 SPD- Ostbeauftragter Dulig fordert Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Treuhand
Martin Dulig, SPD-Ostbeauftragter, fordert zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand die Einsetzung einer Wahrheitskommission, um damit die gesamtdeutsche Debatte über die Nachwendezeit voranzubringen: „Ich bin sicher, wenn wir im Osten in die Zukunft wollen, müssen wir erst einmal hinter uns die Geschichte aufräumen. Eine Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand muss dazu ein zentrales

07.07.2018 09:17 Etappensieg für die Freiheit des Internets
Chance auf Korrektur der umstrittenen Urheberrechtsreform Eine knappe Mehrheit der Europaparlamentarier hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, die umstrittene Urheberrechtsreform zunächst gestoppt. Die Trilog-Verhandlungen über die neuen Vereinbarungen werden vorerst nicht starten. Kontrovers sind insbesondere die neuen Bestimmungen zu sogenannten Uploadfiltern. „Uploadfilter gefährden die Meinungsfreiheit. Algorithmen sind nicht in der Lage, eine Urheberrechtsverletzung von einer

07.07.2018 07:15 Europa braucht diese Beteiligung
Europäisches Parlament macht Weg frei für Reform der Bürgerinitiative Das Europäische Parlament hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, den Beginn der Verhandlungen über eine Reform der Europäischen Bürgerinitiative beschlossen. „Dass sich in den fünf Jahren mehr als acht Millionen Menschen an einer Europäischen Bürgerinitiative beteiligt haben, zeigt, wie stark der Bedarf nach direkter und grenzüberschreitender

06.07.2018 21:12 Gesündere Lebensmittel statt Hightech-Food
Anlässlich des heutigen Verbändetreffens im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zur nationalen Reduktionsstrategie hat die SPD-Bundestagsfraktion dazu Anforderungen erarbeitet. Klar ist: Wir brauchen keine langwierigen neuen Produktentwicklungen. Weniger Zucker, Fett und Salz sind längst machbar. „Bereits heute sind Lebensmittel auf dem Markt, die mit weniger Zucker, Fett oder Salz auskommen. Ein Vergleich häufig gekaufter Lebensmittel des

Ein Service von info.websozis.de

Besucher:198597
Heute:16
Online:2