Jugend nicht im Stich lassen – Arbeitslosigkeit bekämpfen!

Veröffentlicht am 13.05.2014 in Europa

In der EU haben zehn Millionen Jugendliche unter 30 Jahren keine Arbeit. In elf Ländern liegt die Jugendarbeitslosenquote über der 25-Prozent-Marke. Traurige Spitzenreiter sind Griechenland mit 59,2 Prozent und Spanien mit 54,3 Prozent (12/2013). Das sind die verheerenden Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Beschäftigung von Jugendlichen.

 

1,6 Billionen für die Banken – gerade mal 6 Milliarden für Jugendliche.

Es kann nicht sein, dass die Jugend Europas die Konsequenzen einer Krise tragen muss, die sie nicht zu verantworten hat. Es kann nicht sein, dass Banken mit Steuergeldern gerettet, aber die Jugendlichen im Stich gelassen werden. Die Hilfen für europäische Banken haben bislang 1,6 Billionen Euro gekostet – zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit stehen in diesem Jahr gerade mal 6 Milliarden Euro bereit!

 

Schnell und gezielt gegen Jugendarbeitslosigkeit handeln.

Die 6 Milliarden Euro müssen schnell und gezielt in den am meisten betroffenen Staaten eingesetzt werden. Nötigenfalls müssen sie deutlich aufgestockt werden.

Wir wollen eine Beschäftigungsgarantie für Jugendliche in allen EU Staaten, damit kein Jugendlicher nach dem Abschluss mit leeren Händen dasteht. Wir werden wirtschaftliche Anreize für Unternehmen schaffen, junge Menschen einzustellen.

Martin Schulz wird als Kommissionspräsident ein europäisches Bündnis für Ausbildung und Qualifizierung einrichten.

 

Martin Schulz: „Der Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit hat für uns höchste Priorität.“

 
 

Neuigkeiten der SPD

10.07.2018 16:01 Nationale Behörden müssen sich schneller europaweit austauschen
Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen „Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,

10.07.2018 15:59 SPD- Ostbeauftragter Dulig fordert Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Treuhand
Martin Dulig, SPD-Ostbeauftragter, fordert zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand die Einsetzung einer Wahrheitskommission, um damit die gesamtdeutsche Debatte über die Nachwendezeit voranzubringen: „Ich bin sicher, wenn wir im Osten in die Zukunft wollen, müssen wir erst einmal hinter uns die Geschichte aufräumen. Eine Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand muss dazu ein zentrales

07.07.2018 09:17 Etappensieg für die Freiheit des Internets
Chance auf Korrektur der umstrittenen Urheberrechtsreform Eine knappe Mehrheit der Europaparlamentarier hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, die umstrittene Urheberrechtsreform zunächst gestoppt. Die Trilog-Verhandlungen über die neuen Vereinbarungen werden vorerst nicht starten. Kontrovers sind insbesondere die neuen Bestimmungen zu sogenannten Uploadfiltern. „Uploadfilter gefährden die Meinungsfreiheit. Algorithmen sind nicht in der Lage, eine Urheberrechtsverletzung von einer

07.07.2018 07:15 Europa braucht diese Beteiligung
Europäisches Parlament macht Weg frei für Reform der Bürgerinitiative Das Europäische Parlament hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, den Beginn der Verhandlungen über eine Reform der Europäischen Bürgerinitiative beschlossen. „Dass sich in den fünf Jahren mehr als acht Millionen Menschen an einer Europäischen Bürgerinitiative beteiligt haben, zeigt, wie stark der Bedarf nach direkter und grenzüberschreitender

06.07.2018 21:12 Gesündere Lebensmittel statt Hightech-Food
Anlässlich des heutigen Verbändetreffens im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zur nationalen Reduktionsstrategie hat die SPD-Bundestagsfraktion dazu Anforderungen erarbeitet. Klar ist: Wir brauchen keine langwierigen neuen Produktentwicklungen. Weniger Zucker, Fett und Salz sind längst machbar. „Bereits heute sind Lebensmittel auf dem Markt, die mit weniger Zucker, Fett oder Salz auskommen. Ein Vergleich häufig gekaufter Lebensmittel des

Ein Service von info.websozis.de

Besucher:198597
Heute:16
Online:1