Die Grundwerte nicht vergessen

Veröffentlicht am 26.06.2016 in Ortsverein

langjährige Mitglieder und ihre Gratulanten

Zur 70jahrfeier des SPD Ortsvereins Hahnbach begrüßte die Vorsitzende Hermine Koch die Ehrengäste MdB Uli Grötsch, MdL Reinhold Strobl,   Kreisverbandvorsitzenden Uwe Bergmann und Hahnbachs ersten Bürgermeister Bernhard Lindner.

In einem Rückblick erinnerte Hermine Koch die  versammelte Festgemeinde an die Grundwerte der Partei und daran, dass es stets die Basis, also all die kleinen Ortsvereine und deren Mitglieder waren, die den ganzheitlichen Erfolg der Partei sicherten. Sie zählte eine Reihe von Gründen auf, die es Wert sind der SPD die Treue zu halten. Dazu zählen nicht nur die sozialen Errungenschaften der Vergangenheit, sondern auch Punkte wie die Einführung des Mindestlohns. Für Koch gibt es keine Partei, die so für Wohlstand für alle und Gerechtigkeit kämpft. Das gilt  für alle Menschen, auch für Flüchtlinge. Das Flüchtlingsproblem stellt eine Herausforderung dar, aber die Sozialdemokratie steht dafür, dass keiner das Gefühl hat ausgeschlossen zu sein und alle, Flüchtlinge und Deutsche, die gleiche Chance bekommen.

Auch erinnerte Sie daran dass es Flüchtlinge waren, die damals 1946 kurz nach dem Krieg in Hahnbach den ersten SPD-Ortsverein ins Leben gerufen haben. Der erste Vorsitzende war damals Franz Hanke - ebenfalls ein Flüchtling.

Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte des Ortsvereins, die 2. Vorsitzender Volker Jung präsentierte, stand die Ehrung langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt der gut besuchten Veranstaltung.

Mit Freude zeichnete die Ortsvorsitzende Koch ihre Jubilare aus und lobte deren Loyalität und Treue, so stünden sie doch für Verlässlichkeit und Beständigkeit. Ausgezeichnet wurden:

Götz Johann für 50 Jahre Parteizugehörigkeit

Ibler Kurt für 45 Jahre Parteizugehörigkeit

Pesold Bartholomäus und Englhart Josef für 35 Jahre Parteizugehörigkeit 

Deichler Jochen und Stubenvoll Hans für 30 Jahre Parteizugehörigkeit

Koch Robert, Vetter Silke, Rösch Patrick und Fersch Johann für 20 Jahre Zugehörigkeit.

 

Zum Ende der Veranstaltung hatte Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch das Wort.

 

70 Jahre seien nicht nur ein Grund zum Feiern sondern auch Last und Bürde, so der Abgeordnete. In der Vergangenheit habe es immer wieder Rückschläge gegeben, welche es zu verkraften galt. So gab es Zeiten der Abspaltung in denen viel politisches Interesse seitens der Bürger verloren ging, aber auch Zeiten des Umschwungs (1972), in denen Deutschlands älteste Partei mehr als 1 Millionen Mitglieder verzeichnen konnte. Gerade in der heutigen Zeit habe die SPD einen signifikant wichtigen Stand in der Gesellschaft, denn es sind die Werte, die diese Partei auszeichnen und dem Land  Halt  geben.


Grötsch versicherte,  stets die Anliegen und Belange der Basis im Bundestag zu vertreten und appellierte an die Mitglieder sich nachhaltig für den Erhalt der Demokratie und der Parteiwerte einzusetzen. In Zeiten wie diesen müsse alles dran gesetzt werden, dass sich die Feinde der Demokratie nicht durchsetzen. Sozialdemokraten werden es sein, welche dies zu verhindern wissen, so Grötsch‘s Abschlussworte.

 

 
 

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