Massenpetition zum Atomausstieg

Veröffentlicht am 27.01.2010 in MdB und MdL

Die SPD startete gestern ihren Aufruf zu einer Massenpetition gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken und damit einen von Schwarz-Gelb geplanten Ausstieg aus dem Atomausstieg. Die Nutzung der Atomenergie birgt auch nach Ansicht von MdL Reinhold Strobl zu große Risiken. Die Frage der Endlagerung des Atommülls sei bis heute ungelöst. Der im Atomgesetz geregelte Ausstieg bis 2021 müsse beibehalten werden. Eine Verlängerung der Laufzeiten würde dringend nötige Investitionen in neue Technologien verzögern, befürchtet Strobl.

In Bayern wäre von einer Verlängerung der Atomlaufzeiten besonders das Kernkraftwerk Isar I betroffen, dessen Abschaltung nach dem Atomkonsens für März 2012 vereinbart war. Ebenso wurde für das KKW Grafenrheinfeld bei Schweinfurt, das im November 2014 vom Netz gehen soll, eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Für die anderen bayerischen Atommeiler (Grundremmingen I und II sowie Isar II) gehen die Laufzeiten 2019 und 2020 zu Ende.

Strobl: „Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich in unserem Land sicher fühlen.“ Die Atomreaktoren seien für eine maximale Laufzeit von 40 Jahren konzipiert worden. Laufzeitenverlängerungen darüber hinaus seien Experimente mit ungewissem Ausgang. Unser Land brauche aber eine verlässliche Grundlage für Investitionen in Erneuerbare Energien. Deshalb unterstützt Strobl alle Initiativen von Gemeinden und Vereinen vor Ort, die sich ihrer Verantwortung gegenüber kommenden Generationen bewusst sind und sich dafür einsetzen, unser Land energieautark zu machen.

Strobl fordert die Bayerische Staatsregierung auf, sich für das Festhalten am Atomausstieg auf Bundesebene einzusetzen. Durch Laufzeitverlängerungen, so befürchtet der SPD-Politiker, würde die dringend notwendige Modernisierung der Energieversorgung verzögert und tausende Arbeitsplätze gefährdet. Mehr Informationen finden die Bürgerinnen und Bürger unter www.bayernspd.de und www.reinhold-strobl.de.

 
 

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