Spenden und Wahlkampf

Veröffentlicht am 13.08.2008 in Allgemein

"Wer zahlt schafft an", sagt man in Bayern, deshalb sind wir auch gar nicht so scharf auf Großspenden vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie, erklärt MdL Reinhold Strobl. Bei der Vorstellung des neuen Spendentools der BayernSPD sagte er: "Wir machen Politik für die Menschen, und auf deren Unterstützung hoffen wir jetzt im Wahlkampf."

Der Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie hat der CSU seit der Landtagswahl 2003 knapp 3 Millionen Euro zukommen lassen. Erst im April 2008 wieder 540.000 Euro, weitere 100.000 gingen an die FDP, die sich ja als der "deutlichste Kontrast" zur CSU sieht. "Natürlich spenden die großen Konzerne lieber an die CSU und die FDP", meint der SPD-Landtagsabgeordnete, "weil unsere Inhalte ihnen nicht passen. Wir kämpfen für den Mindestlohn, große Konzerne und natürlich die CSU sind dagegen. Wir wollen die Sozialabgaben senken, Großkonzerne und CSU wollen die Steuern senken." Reinhold Strobl wies darauf hin, dass die Mehrheit der Bevölkerung nicht von hohen Steuern belastet ist, sondern von den Sozialabgaben: „Wirklich sozial ist es daher, die Abgaben zu senken, weil das alle Menschen entlastet. Steuersenkungen kommen dagegen in erster Linie großen Konzernen und den Besserverdienenden zugute." Alle Parteien bieten inzwischen die Möglichkeit, über das Internet an sie zu spenden. Einzigartig in Deutschland ist die Individualisierung des Spendenportals. Wer einen bestimmten Kandidaten (z.B. Reinhold Strobl) im Wahlkampf finanziell unterstützen möchte, kann entweder per Namen oder über die Postleitzahl oder über eine interaktive Karte Bayerns - nach Stimmkreisen aufgeteilt – auswählen und ganz schnell und einfach per Kreditkarte, Lastschriftverfahren oder über einen Telefonanruf spenden. Details zum Spendenportal und die Möglichkeit zu spenden, gibt es unter der Adresse oder in Kürze unter www.reinhold-strobl.de

 
 

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