Schulz überzeugt: Zeit für einen deutschen Kommissionspräsidenten

Veröffentlicht am 21.05.2014 in Europa

Kompetent. Klar. Kämpferisch. Gestern Abend stellte sich der sozialdemokratische Spitzenkandidat zur Europawahl, Martin Schulz, in der ARD-Wahlarena den Fragen der Studiogäste. Sein konservativer Konkurrent um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten, Jean-Claude-Juncker, blieb auch im zweiten TV-Duell blass. Dies bestätigen auch alle aktuellen Online-Umfragen zum TV-Duell.

Martin Schulz steht für eine klare Richtung: Europa soll sozialer, demokratischer, bürgernäher und transparenter werden.

 

Martin Schulz hält den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit für eine Überlebensfrage der EU. Um neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen, will er kleine und mittlere Unternehmen fördern – zum Beispiel dadurch, dass sie leichter Kredite erhalten.

Martin Schulz will die Erneuerbaren Energien massiv ausbauen, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Gas einzudämmen. Dazu gehört auch der Ausbau europaweiter Energienetze, um Energie besser verteilen zu können.

Martin Schulz will klare, verbindliche und transparente Regeln und Standards für das Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP). Es darf keine Abstriche beim Arbeitsschutz, Verbraucherschutz, Umweltschutz oder Datenschutz geben. Auch kein Klagerecht für Unternehmen vor Sondergerichten zu Lasten des Allgemeinwohls.

Martin Schulz hat sich drei Ziele als Kommissionspräsident gesetzt: Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit, Kampf gegen Steuerflucht und Steuervermeidung, die Friedensmacht Europa stärken.

 

Martin Schulz: „Nur wer die SPD wählt, wählt mich und wird damit einen Deutschen

als neuen EU-Kommissionspräsidenten erhalten.“ Martin Schulz: „Nur wer die SPD wählt, wählt mich und wird damit einen Deutschen als neuen EU-Kommissionspräsidenten erhalten.“

 
 

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